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Live Arts | ALVA NOTO - HYBR:ID UNI PARA

ALVA NOTO - HYBR:ID UNI PARA

Freitag, 12. Juni 2026 um 19.30 -20.30 h

 

24 Euro / 12 Euro mit Ermäßigung

Informationen zur Ermäßigung finden Sie unter "Mehr Information anzeigen"

 

 

Im Rahmen von live arts ist Carsten Nicolai (Alva Noto) erstmals mit einem Konzert in der Bundeskunsthalle zu Gast. Wie bei seinen audiovisuellen Performances üblich, wird auch diese Show von großformatigen LED Visuals begleitet.

Bekannt für seine akribisch gestalteten audiovisuellen Performances, präsentiert Carsten Nicolai ein Set, das seine charakteristische minimalistische Präzision und rhythmische Intensität aufgreift. HYBR:ID UNI PARA ist Alva Notos neueste audiovisuelle Performance und verbindet perkussives Material aus den Reihen UNIEQAV und HYbr:ID mit neuem, bislang unveröffentlichtem Material. Aufbauend auf der präzisen Klanggestaltung der vorangegangenen Alben entfaltet das Projekt eine erweiterte Live-Sprache, in der datenbasierte Prozesse in räumliche Atmosphären sowie in wahrnehmbare und affektive Erfahrungen übersetzt werden.

Unter dem Pseudonym Alva Noto zählt Carsten Nicolai zu den bekanntesten Vertretern zeitgenössischer elektronischer Musik. Konzerte führten ihn u. a. an das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, das San Francisco Museum of Modern Art, das Centre Pompidou in Paris und die Tate Modern in London. Zu seinen verschiedenen musikalischen Projekten zählen Kollaborationen mit Ryōji Ikeda, Mika Vainio, Iggy Pop, Blixa Bargeld und Ryūichi Sakamoto. Mit letzterem komponierte Nicolai die Musik für Alejandro González Iñárritus Oscar-prämierten Film The Revenant, der in der Kategorie Beste Filmmusik für den Golden Globe, den BAFTA und den Grammy nominiert war.

Carsten Nicolai (geb. 1965 in Karl-Marx-Stadt) lebt und arbeitet in Berlin. In seiner künstlerischen Arbeit setzt er sich, inspiriert von wissenschaftlichen Referenzsystemen, unter anderem mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, mit Fehler und Zufallsstrukturen sowie mit dem Phänomen der Selbstorganisation auseinander. Dabei überschreitet er immer wieder die Grenzen zwischen den künstlerischen Genres.

 

CN @Photo_Andrey Bold